Dienstag, 13. Januar 2009

Neues Jahr, neues Glück

So - neuer Vorsatz... eigentlich hab ich's ja nicht so mit Vorsätzen, aber dieses Jahr ist gut dafür. Unser Nachwuchs kommt und ich hab mir überlegt, dass es endlich Zeit ist, web2.0ig zu werden. Also nicht passiv, sondern aktiv. Selbst bloggen, twittern, flickrn und so weiter, was das Zeug hält. Was Nachwuchs und Web 2.0 miteinander zu tun haben? Erst mal gar nix. Außer dass ich natürlich drüber nachdenke, was mir wichtig ist und was ich gern mache. Und das werde ich hier mit allen teilen, die's interessiert.

Also kurz über mich - ich bin ja eigentlich schon Web 2.0. Viel im Internet unterwegs und schon eher das, was sich so gemeinhin Early Adopter nennt. Immer eher technisch, aber auch mit einem starken Bezug zum Nutzen, zu User und Usage Experience bis hin zum Marketing. Den Fokus auf Benutzbarkeit habe ich schon in meiner Promotion gehabt. Da ging es darum, wie man eLearning-Systeme durch Fachexperten mit einer möglichst geringen Einstiegshürde erstellen kann und wie diese dann nach und nach so wachsen, dass sie "intelligent" auf die Lerner reagieren können. Ich habe schon Expertensysteme entwickelt, Musikportale im Internet gebaut und auch größere Web-Systeme für Banken. Nicht gerade Web 2.0 - aber für die konservative Branche schon recht fortschrittlich. Manches davon habe ich in meiner eigenen Firma gemacht, manches bei einem der größten deutschen Interactive-Dienstleister.

Seit etwas über einem Jahr bin ich jetzt in einer ganz anderen Branche. Ich baue Software zur Kommunikationsanalyse in einer alteingesessen Hamburger Firma. Zum Thema Visuelle Analyse werde ich hier sicher noch das ein oder andere schreiben.

Samstag, 18. Oktober 2008

session building

hey, spannend. Es ist total egal, wie viele Leute sich für ein Thema interessieren. Die Themen werden immer in den Schedule gepinnt.

barcamp...

make wine tasting visible, accessible places, tomocos, theatre 2.0, 

Die Themen sind recht unterschiedlich und bei weitem nicht soooo technisch, wie die ursprünglich angekündigten Themen. Fragt sich, ob nur die Nerds ihre Themen schon vorher präsentieren?

Dienstag, 14. Oktober 2008

Website Navigation

Interessant, sollte man mal ausprobieren: Eine Website ohne eigene (hierarchische) Navigation, weil Benutzer die sowieso nicht benutzen. Stattdessen "teleportieren" sich die Benutzer mit Googles Hilfe von einer Website zur nächsten.

Das würde völlig neue Wege der Visualisierung erlauben. Raus mit diesem ganzen Overhead zur Navigation. Stattdessen würde vielleicht eine Customized Search Sinn machen.

Die richtige Frage

Interessant: Hier, in der Session von Moritz Stefaner, werden Visualisierung nicht als Tool zur Überprüfung von Hypothesen, sondern als Tools zur Generierung von Hypothesen gesehen. Ich habe oft den Eindruck - gerade auch im Vergleich mit Manuel Lima - dass solche Fragestellungen auf dieser VizThink-Konferenz oft noch nicht beantwortet werden. Eigentlich noch nicht einmal gestellt werden. Ich erinnere nur an die Session gestern (und den Post dazu): Dabei kam aus dem Auditorium die Frage, wie man Visualisierungen für unterschiedliche Stakeholder produzieren kann und wie man vor allem entscheiden kann, welche Visualisierung für welche Stakeholder passend ist.

Marketing-Maschine

Die Marketing-Maschine auf der VizThink schlägt voll zu - selten habe ich eine Veranstaltun erlebt, in der Sessions so unverholen zum Marketing missbraucht werden oder von den Teilnehmern als solches wahrgenommen werden.

Egal, ob es die Aufforderung ist, das "Was ist die visual thinking Industrie"-Poster zu vervollständigen oder die Pro-/Con-Liste für visuelle Kooperationssoftware (natürlich mit der visuellen Kooperationssoftware) zu erstellen - natürlich lernt man dabei was.

Montag, 13. Oktober 2008

Visual Thinking or Visual Explaining

Aus meiner ersten Session heute morgen habe ich ja die Frage mitgenommen, ob es einen Unterschied zwischen visual thinking und visual explaining gibt. Denn die Werkzeuge sind ja durchaus unterschiedliche - von Mind Mapping und ähnlichen brainstorming Techniken über mehrere Stufen hin zu dem Ergebnis, der Infographik, die den Kern der Nachricht transportiert. Dabei sind auch die Ziele durchaus unterschiedlich.

In den verschiedenen Sessions kommt es daher auch immer zu der Diskussion um Expertise-Modellen, d.h. die Schritte zwischen Daten und Wissen, Lernen und Lehren oder wie auch immer man die Skala aufspannt.

Auch für meine Arbeit - die Analyse und das Kommunizieren der Ergebnisse - ist diese Unterscheidung wichtig und sollte in der Software noch wesentlich stärker berücksichtigt werden.

Mini-Erkenntniss

Beim Mittagessen hab ich erfahren, dass es Leute gibt, die davon leben, bei Workshops live die Diskussionen in Flipchart-Bilder zu fassen. Eigentlich kam ich darauf, weil eines der Flipcharts aus einem Workshop wirklich herausstechend besser aussah als die anderen.